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Das Vorliegen explosiver Gase oder Stäube gibt einen Hinweis für den richtigen Einsatz von Werkzeugen im Ex-Bereich. Für Arbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen dürfen Anwender nur ATEX-zertifiziertes Werkzeug nutzen, das für den Einsatz zugelassen ist. Geeignete mechanische Werkzeuge wie Hammer und Schraubendreher dürfen nicht funkengebend bzw. müssen funkenfrei sein. Dann handelt es sich um ATEX Werkzeuge.
Funkenarme bzw. funkenfreie Werkzeuge eignen sich für besonders anspruchsvolle Einsatzgebiete, bei denen Funken eine potenzielle Feuer- und Explosionsgefahr darstellen. Sie bestehen aus Aluminium-Kupfer oder Beryllium-Kupfer. Ex-Schutz-Werkzeuge werden für den Einsatz in Bereichen empfohlen, in denen brennbare oder leicht entzündbare Dämpfe, Flüssigkeiten oder Stäube gegeben sind, sowie in allen anderen Situationen, in denen der Anwender einer Gefahr ausgesetzt ist. Die Werkzeuge sind außerdem extrem korrosionsbeständig, auch gegen Salzwasser, und durch den Werkstoff Kupfer-Beryllium zudem noch antimagnetisch.
Wichtig ist, die Anwendung zu kennen und zu verstehen. Es wird empfohlen, alle einfachen Werkzeuge aus Aluminium-Kupfer zu verwenden, da das Material an sich weicher ist. Bei Werkzeugen wie Zangen oder Ratschen empfiehlt sich Beryllium-Kupfer. Auch sind Chrom-Vanadium-Stähle bei manchen Anwendungen möglich. Entscheidend ist hier die Höhe des Chromanteils.
Weitere Informationen zu Werkzeugen finden Sie im induux Wiki, eine freie B2B-Enzyklopädie (Artikel: Funkenfreie Werkzeuge).